Anzings Rock’n’Roller in Gießen erfolgreich

Am vergangen Freitag machten sich 2 Busse mit Tänzern und Fans auf den Weg zum Deutschland Cup nach Gießen. Bei fast 30 Grad im Schatten traten 6 Mannschaften des Terpsy on the Rocks im SV Anzing in 3 Startklassen an.

In der Freedance-Klasse brillierten erneut die Twickers unter den Trainern Markus Ganslmaier und Dennis Röcker mit einer spritzigen und sauberen Vorstellung in der Vorrunden und konnten sich damit souverän, auch bei ihrem zweiten Saisonsturnier für die Endrunde qualifizieren. Vom Endrundendruck ließen sich die 10 Tänzer nichts anmerken und vor allem Frontmann (der einzige und 9 Mädels) Mathias Ganslmaier legte noch eins drauf und rotzte seine Soloparts mit einer solchen Ausstrahlung und einem Sexappeal auf die Fläche, dass selbst seinem Bruder auf dem Trainerstuhl der Mund offen stehen blieb. Diese Spitzenleistung der 10 Twickers wurde mit einem sehr vielversprechenden 5. Platz belohnt!

In der Schülerklasse gingen 3 Anzinger Mannschaften an den Start. Heuer neu in der Schülerklasse, die Mannschaft Hai-Quality (Trainerinnen Alex Heimisch und Julia Kaser), die jüngste Anzinger Mannschaft. Die 6 gemischten Paare im Alter zwischen 11 und 13 Jahren, ließen sich von der starken Konkurrenz auf ihrem zweiten größeren nationalen Turnier nicht beeindrucken und lieferten ihr spritziges Programm gewohnt locker, sauber und mit Ausstrahlung ab.

Der bereits mit mehrjähriger Turniererfahrung ausgestattete Rockers Club (Alter 13 – 16 Jahre) präsentierte (leider nur mit 5 der 6 Stammpaaren) ihre vor einer Woche fertiggestellte neue Choreographie . Im neuen Trikot in saphirgrün/gold mit schwarzen Lackstiefeln und Handschuhen im angedeuteten Militärstil, boten sie ein sehr synchrones und diszipliniertes Bild. Trainer Miriam Kaser und Christopher Möhring ließen keinen Zweifel daran, dass das neue Programm eine „Kampfansage“ an die anderen Mannschaften ist. Die noch nicht ganz perfekte Leistung wurde vom Publikum mit tosendem Applaus und von den Wertungsrichtern mit der Qualifikation für die Endrunde belohnt!

Die Wild Sixteen (Alter 13 – 17), die letztes Jahr ein Abo auf den ersten Platz hatten, tanzen sich gewohnt souverän mit ihrem Programm Heaven or Hell in die Endrunde. Allerdings war klar, dass die Luft auf dem Treppchen dieses Jahr dünner geworden ist. Sowohl Iserlohn, mit neuem Programm, als auch Eggenfelden und Worms mit neuer Choreo, hatten seit letztem Jahr deutlich zugelegt. So ging der Fight in der Endrunde erst richtig los. Hier hieß es Nerven behalten und es war klar, dass die Tagesform und ein Quäntchen Glück zählen. Auch hieß es natürlich die Leistung aus der Vorrunde nochmal steigern. Unter der Obhut der Trainer Tini Jana-Obermeier, Christoph Burgmair und Robert Obermeier, schafften die Wild 16 nochmal eine deutliche Steigerung, aber auch die anderen Mannschaften wussten sich nochmal zu verbessern und so war die Spannung bei der Siegerehrung groß. Letztendlich errang der Rockers Club den 7. und die Wild 16 einen zufriedenstellenden 2. Platz hinter Iserlohn.

In der letzten Kategorie des Abends in der Masterklasse, starteten die Eyecatchers und das Rock’n’Roll DreamTeam für Anzing. Beide Mannschaften patzten in der Vorrunde. Die Enttäuschung darüber schlug aber schnell in Jubel um, als trotzdem beide Mannschaften die Endrunde bestreiten durften. Auch hier hielten die Nerven stand und beide Teams bügelten ihre vorhergehende Unsicherheiten mit einer Extraportion Ausstrahlung, Spritzigkeit und Spaß am Tanzen aus und zeigten deutlich, dass hier durchaus noch Potential nach oben vorhanden ist.

Die Eye Catchers unter Trainer Hannes Fischer, freuten sich letztendlich über Platz 5.

Das heuer neu formierte Rock’n’Roll DreamTeam, das sich aus wenigen letztjährigen Paaren des DreamTeams und der Stars und einigen neuen Paarungen aus beiden Mannschaften zusammensetzt, verletzungsbedingt aber diesmal nur mit 5 Paaren starten konnte, war mit dem 3. Platz hinter zwei sehr souveränen Flensburger Mannschaften, mit jeweils 6 Paaren, zufrieden. Publikum und auch die beiden Trainer Obermeier freuten sich darüber, dass man gegenüber dem letzten Jahr ein wenig Druck rausnehmen und wieder mehr Spaß einbauen konnte.


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